| Markt |
| Greifen Sie zu Botox, solange Sie noch können! |
Wer im Gesundheitswesen arbeitet, bekommt eher früher als später Sorgen- und vor allem auch Zornesfalten. Ursache dafür sind die ständigen staatlichen Eingriffe, die schikanösen Kontrollen bis hin zum Znünibrötli und die ausufernde Bürokratie, WC-Protokoll eingeschlossen. Und jetzt will Swissmedic der Schweiz auch noch das Botoxen vermiesen. Preisangaben für Behandlungen sind - aus unerfindlichen Gründen - nur noch eingeschränkt erlaubt, Vorher-Nachher-Bilder ganz verboten. Websites von botoxenden Ärzten wurden bereits zensuriert. Bevor Ihre Zornesfalte jetzt noch tiefer wird und Sie sich mit diesem Gesicht gar nicht mehr vor die Kunden stellen können, sollten Sie unverzüglich zugreifen. Wer weiss, vielleicht schreibt bei Swissmedic schon jemand an einem neuen Gesetz, das Botox dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt. Zum Schutz der solcherart unter Drogen gesetzten Nerven an Ihrer Nasenwurzel.
31. August 2010
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| Beratung |
| Flüssige Arzneimittel oft falsch dosiert |
Viele Eltern sind nicht in der Lage, ihren Kindern flüssige Arzneimittel in der korrekten Dosis zu verabreichen. Dies das Resultat einer aktuellen Studie der University of Sidney. Häufigster Fehler ist die Verwendung unpräziser Masse (Küchenlöffel). Unbeabsichtigte Überdosierungen bei Kindern sind die Folge. Manche Eltern gehen zudem davon aus, dass rezeptfreie Medikamente in jedem Fall sicher seien, und verabreichen sie entsprechend grosszügig. Besonders betroffen vom elterlichen Unwissen sind Kinder unter fünf Jahren. Laut einer Studie der Liverpool John Moores University könnte es deshalb sinnvoll sein, Mini-Tabletten auf den Markt zu bringen, die auch von kleineren Kindern geschluckt werden können.
31. August 2010
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| Wissen |
| Beeren gut fürs Hirn |
Heidelbeeren, Erdbeeren und Brombeeren sollen gut fürs Gedächtnis im Alter sein. Die in den Beeren enthaltenen Polyphenole helfen, Abfallstoffe im Gehirn zu beseitigen, berichteten Forscher bei einem Treffen der American Chemical Society. Abfallstoffe, die sonst die Funktion der Neuronen verschlechtern, was wiederum die Lern- und Erinnerungsfähigkeit beeinträchtigt. Die Polyphenole sind auch in gefrorenen Beeren enthalten und sogar in Konfitüre, sofern sie nicht zu heiss gekocht wurde. Empfindlich sind die Polyphenole auf Licht und Wärme. Verloren gehen sie auch bei langer Lagerung der Beeren.
Na dann, auf zum Beerenschmaus, falls nötig aus der Tiefkühltruhe. Es gibt unangenehmere Methoden, sein Hirn fit zu halten.
31. August 2010
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| Markt |
| Per Videokonferenz zum Apotheker |
In Deutschland soll die so genannte CoBox an abgelegenen Standorten die lokale Apotheke ersetzen. Die Box ist eine geschlossene Kabine, ausgerüstet mit Webcam, Mikrofon und Monitor, über die man mit dem Apotheker, der die Videobox betreibt, in Kontakt treten kann. In HD-Qualität und in Lebensgrösse abgebildet weist der Kunde dem Apotheker auf dem Bildschirm zum Beispiel sein Arztrezept vor oder lässt sich sonstwie beraten. Bezahlt wird per EC-Karte, die Ware wird dem Kunden nach Hause geliefert. Aufgestellt wird die Box in Bankfilialen, in Ärztezentren oder auf Parkplätzen. Noch steht allerdings die Bewilligung durch das Bundesgesundheitsministerium aus.
25. August 2010
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